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Windows Azure Konkurrent AppHarbor ist nun in Europa verfügbar

AppHarbor ist ein .NET Platform-as-a-Service, den Entwickler in Kombination mit Git oder Mercurial nutzen können, um ihren Code zu übertragen. AppHarbor kompiliert im Anschluss den Code und führt eine Reihe von Unit Tests durch. Ist die Anwendung fehlerfrei, wird der Code auf die skalierbare Cloud Plattform von AppHarbor ausgerollt. Wie von PaaS Angeboten bekannt, können sich Entwickler bei der Nutzung von AppHarbor auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht um die Installation und Konfiguration der Server und Software kümmern.

Heroku ist ein Platform-as-a-Service, der unterschiedliche Programmiersprachen unterstützt. Die erste war Ruby im Jahr 2007 und wurde zu einem riesigen Erfolg. Es folgten weitere Sprachen wie Java, Node.js, Scala, Clojure, Python und PHP. AppHarbor machte sich im letzten Jahr daran „Heroku für .NET“ zu unterstützen.

Zunächst war AppHarbor nur in den USA verfügbar. Seit gestern können nun auch europäische Entwickler den Service nutzen. Die Anwendungen aus der EU werden zwar weiterhin auf den Amazon Web Services gehostet, jedoch nun in der Region EU-West (Dublin) anstatt in der Region US-East, wo sich alle anderen Anwendungen befinden.

Alle Add-ons im AppHarbor Katalog funktionieren mit EU basierten Anwendungen. Einige, wie bspw. der SQL-Server werden je nach Ort der Anwendungen bereitgestellt. Für Add-ons, die derzeit die Nutzung in der EU nicht unterstützen, wird aktuell eine Benachrichtigung angezeigt, wenn das Add-on an eine EU Anwendung ausgerollt wird.

AppHarbor wurde entwickelt, um den Microsoft Windows Azure Einschränkungen, wie dem Lockin in Microsofts eigene Datenbank oder der nicht Unterstützung von Git, zu begegnen.

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Windows Azure unterstützt PHP Framework Symfony2

Microsoft Open Technologies hat in Kooperation mit Microsoft Deutschland, dem Premium PHP-Dienstleister Mayflower und den Entwicklern von Symfony, Sensio Labs Deutschland, die aktuelle Version Symfony2 fit für die Cloud-Plattform Windows Azure gemacht. Das bedeutet, dass das quelloffene PHP Framework Symfony2 nun als Anwendung auf Microsofts Cloud-Plattform betrieben werden kann.

Windows Azure unterstützt PHP Framework Symfony2

Die Verknüpfung von Microsofts Cloud-Plattform mit Symfony2 soll Softwareentwicklern neue Möglichkeiten der Erstellung komplexer, offener Webanwendungen in der Cloud eröffnen. Die Integration von Symfony2 und Azure soll damit vereinfacht werden, sodass sich die Einstiegshürden in Hinblick auf die Programmierung verringern sollen. Vielfältige Entwicklungsszenarien in der Social Media-Welt sollen damit ermöglicht werden, denn mit PHP wurden bereits bekannte Webseiten von Social Communities wie Facebook, Wikipedia oder Flickr entwickelt. Bekannte Community-Portale in Deutschland sind unter anderem MyVideo und gutefrage.net.

Das PHP Framework Symfony ist aktuell eines der erfolgreichsten Frameworks in der PHP Community, mit dem vorrangig große und komplexe Webportale sowie -anwendungen entwickelt werden. PHP wird laut „W3Techs – World Wide Web Technology Surveys” aktuell auf über 75 Prozent aller Websites als serverseitige Programmiersprache eingesetzt. Mit dem von Microsoft und Sensio Labs Deutschland umgesetzten Projekt können sich damit neue Möglichkeiten ergeben, PHP-Anwendungen mit Public Cloud-Plattformen, speziell Windows Azure, zu verbinden und die Vorteile beider Welten zu nutzen.

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Ehemaliger CTO von VMware plant anscheinend einen neuen Cloud Foundry PaaS

Wie Quellen von ZDNet berichten, plant Derek Collison, ehemaliger CTO, Chief Software Architect der VMware Cloud Plattformen und Lead Developer des Cloud Foundry PaaS, in den kommenden sechs Monaten seine eigene kommerzielle Version von Cloud Foundry zu veröffentlichen.

Plant Derek Collison eine Kopie von Cloud Foundry?

Plant Derek Collison eine Kopie von Cloud Foundry?

Laut der ZDNet Quelle ist er bei der Entwicklung einer kommerziellen Cloud Foundry Version, unabhängig von VMware. Mehr ist derzeit nicht bekannt.

Bei Cloud Foundry handelt es sich um ein offenes Platform-as-a-Service Projekt, das im vergangenen Jahr von VMware gestartet wurde.

Die Quellen behaupten, dass von dem ehemaligen Google Mitarbeiter, der von 2009 bis Februar 2012 bei VMware tätig war, in den kommenden sechs Monaten etwas zu erwarten sei. Dabei sollen ActiveState (Python), AppFog (PHP) und Joyent (Node.JS) zu den Top Unterstützern des Projekts gehören. Zudem ist Collison derzeit als Berater für AppFog tätig.


Bildquelle: http://www.flickr.com

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AWS Elastic Beanstalk unterstützt nun PHP und Git Deployment

Seit heute unterstützt AWS Elastic Beanstalk nun auch die Programmiersprache PHP sowie das Deployment von Git, das gab Amazon bekannt.

Elastic Beanstalk unterstützt schon von Beginn an das Deployment und Management von Java Anwendungen auf der AWS Cloud. Nun erweitert Amazon den Stack um dieselben Funktion für PHP Applikationen. Dazu reicht es wie gewohnt aus, die Anwendung zu Elastic Beanstalk hochzuladen und das System übernimmt alle weiteren Aufgaben wie das Deployment, die Provisionierung der benötigten Kapazitäten sowie das Load Balacing, Auto Scaling und das Überwachen der Anwendung.

Darüber hinaus kann nun das eigene Git Repository mit Amazon verbunden werden, um Änderungen an der Anwendung automatisch der AWS Elastic Beanstalk Umgebung mitzuteilen. Git übernimmt dann das Deployment der Anwendung und überträgt nur die geänderten Dateien an Elastic Beanstalk.


Bildquelle: http://dontgosouth.files.wordpress.com

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cloudControl ist live!

eco Hosting Award Sieger cloudControl startet als erster europäischer PHP Platform-as-a-Service Anbieter

Ab sofort bietet cloudControl ihre hochverfügbare und skalierbare Platform-as-a-Service Lösung erstmalig öffentlich zugänglich an und macht damit die Bandbreite der Vorteile des Cloud Computings endlich auch für alle PHP Entwickler verfügbar. Dem Start ging eine geschlossene Testphase voraus, bei der über 100 ausgesuchte Entwickler die Plattform auf Herz und Nieren testen konnten und deren Feedback in die Entwicklung einfloss.

Die Platform-as-a-Service Lösung des Potsdamer Startups schafft dabei die optimale Umgebung für die Entwicklung und das Hosting komplexer Webanwendungen wie Online Shops, Content Management Systeme oder webbasierten Unternehmensanwendungen (Software-as-a-Service). Damit gehören das aufwendige Administrieren, die zeit intensive Planung zur Skalierung und Hochverfügbarkeit, sowie das ständige Updaten der Serverkomponenten der Vergangenheit an. Die Plattform übernimmt all dies völlig selbstständig, so dass die Entwickler sich voll und ganz auf die Entwicklung ihrer Anwendung konzentrieren können.

Im Gegensatz zum Mitbewerb setzt cloudControl bei der eigenen Lösung auf eine offene Plattform. Basierend auf die bewährten LAMP-Stack Komponenten kann des Weiteren ein Lock-In Effekt vermieden werden. Entsprechend dem Cloud Computing Prinzip wird die Leistung rein verbrauchsgenau abgerechnet und auf eine Mindestvertragslaufzeit wird von vornherein verzichtet. Gleichzeitig mit dem Start werden eine Reihe neuer Addons wie Memcached und MongoDB sowie ein graphisches Interface und die Möglichkeit mehr Leistung in Anspruch zu nehmen, zur Verfügung gestellt.

“Wir sind stolz als eins der wenigen europäischen Unternehmen in diesem aufstrebenden Markt ganz vorne mit dabei zu sein.” kommentierte Philipp Strube, Gründer und CEO cloudControls, den Schritt aus dem geschlossenen Test heraus.

Bereits 2009 überzeugte das Konzept den Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und führte zur Auszeichnung mit dem eco Award 2009 in der Kategorie Hosting.

Experten wie Gartner und IDC bescheinigen dem Thema Platform-as-a-Service in Zukunft die vorherrschende Technologie zur Entwicklung von Applikationen zu werden. Sowohl klassische Betriebssystem Hersteller wie Microsoft, als auch Virtualisierungsanbieter wie VMware und Internetriesen wie Google und Amazon haben diesen Trend erkannt und investieren massiv in Platform-as-a-Service Lösungen. Die Vorteile für die Anwendungsentwickler – wie sinkender Administrations- und Wartungsaufwand und dadurch voller Fokus auf die eigene Applikation – liegen auf der Hand.